Detaillierte Tagesbeschreibungen

Wir schlagen unser Flowmountain Camp in strategisch zentraler Lage auf einem Campingplatz auf. Bei Reservierungen auf dem Campingplatz oder in Hotels in der näheren Umgebung unterstützen wir euch gerne.

Für abendliche Barbeque Sessions ist unser Grill jederzeit bereit. Ebenso gerne treffen wir uns mit euch zu einem gemütlichen Abend im Restaurant.

1. Tag: Die Höhentrails im Val d'Anniviers

Wir starten unsere 4 tägige Luxus-Trail-Tour mit einer Fahrt mit dem legendären schweizer Postbus. Der Bus bringt uns entspannt ins schöne Val d'Anniviers. Auf der Fahrt durch idyllische Bergdörfer zeigt sich das Wallis von seiner schönsten Seite, während uns bei den Tiefblicken in die Schlucht der Atem stockt. Auf der nächsten Etappe der Auffahrt passieren wir mit Unterstützung der Standseilbahn (Funiculaire) die Baumgrenze.<

Oben angekommen erwartet uns ein wunderschöner Höhentrail. Das Auf und Ab des abwechslungsreichen Pfades wird mit einem Panorama gekrönt, das seines gleichen sucht. Immer wieder ergeben sich neue, atemberaubende Ausblicke auf die in Gletschereis gebetteten 4000er. Weißhorn und Zinalrothorn sind nur zwei der klanghaften Namen, bei denen Alpinisten das Wasser im Mund zusammen läuft. Für uns sind die Gipfel hier plötzlich zum Greifen nah.

Mehr Höhenmeter lassen wir schließlich auf einem flowigen Waldtrail, der uns schnell, jedoch nicht ohne Herausforderungen durch immer wieder wechselndes Terrain hinab ins Tal bringt. Die schnellen Wechsel zwischen engen Waldpassagen und Wiesentrails erhöhen den Fahrspaß und ziehen uns in ihren Bann.

In Grimentz erklimmen wir den nächsten Berg mit der Bendolla-Bahn. Mit einem kurzem Anstieg verdienen wir uns den immer wieder überraschend beeindruckenden Blick auf die 4000er. Auf der Westseite des Val d'Anniviers starten wir auf Wander- und Bergwegen unsere letzte Abfahrt, die diesen Tag perfekt abrundet und Lust auf mehr macht. Auf feinen Trails fahren wir weiter bis nach Vercorin und dann hinab nach Sierre.

2. Tag: Die Illhorn-Trails

Der Tag beginnt mit der Fahrt im Postbus, der uns wieder in das schöne Val d'Anniviers bringt.

In Chandolin starten wir direkt in den ersten Trail. Der Weg zieht sich entlang der Hangkante und quert ins Rhonetal. Obwohl uns auch hier phantastische Ausblicke ins Rhonetal begleiten, verdient der Trail unsere volle Aufmerksamkeit. Über Wurzelpassagen und Steinfelder bringt uns der über weite Strecken sehr flowige Weg runter ins Tal bis nach Sierre.

Nun fahren wir noch einmal mit dem Postbus nach Chandolin und können von hieraus je nach Tagesform mit dem Sessellift oder dem Bike weiterfahren zum Illseepass. Dort beginnt der Trail, der uns durch die traumhafte Landschaft über wunderschöne Pfade runter zum Illsee bringt. Weiter geht es nach einem kurzen Anstieg zum Parilet wieder bergab Richtung Sierre. Auf dem letzten Trail des Tages genießen wir den Abwechslungsreichtum der walliser Wanderwege.

3. Tag: Der heilige Gral

Heute erwartet uns die vielleicht längste Abfahrt der Alpen. Auf über 3000 Tiefenmetern ist dieser Downhill sicherlich der abwechslungsreichste, den wir je gefahren sind.

Nach einer Gondelfahrt mit außergewöhnlicher Aussicht sind wir dem Plaine-Morte-Gletscher plötzlich ganz nah. In atemberaubender Schönheit breitet sich der Gletscher vor uns aus. Eine kurze Schiebepassage auf den letzten Metern zum Gipfel verhindert einen kompletten Kaltstart in die anspruchsvolle Abfahrt. Im Angesicht des Gletschers starten wie auf 3000m Höhe in den Trail der uns über Steilstufen, sanfte Geröllfelder, flowige Hochtäler vorbei an Stauseen und über wunderschöne Waldtrails führt und in jeder seiner Facetten begeistert.

Die sich immer wieder wandelnde Landschaft hält ausgesetzte Felsenwege mit atemberaubenden Tiefblicken ebenso für uns bereit wie schnelle Wiesentrails, staubige Waldtrails, abenteuerliche Tunneldurchfahrten und schlussendlich entspannende Pfade entlang den „Suonen“ (historische Wasserleitungen), die fast horizontal verlaufen und unseren Abfahrtsspaß verlängern.

Mehr Trails und mehr Abwechslung an einem Tag braucht kein Mensch! Wir haben unseren heiligen Gral gefunden.

4. Tag: The Brazilien!

Heute freuen wir uns auf den legendären „Brazilen“. Keiner weiß, woher der Name stammt, aber nach der Abfahrt glaubt man, brasilianisches Blut pocht in den Adern.

Mit Bus und Bahn starten wir auch unseren letzten Tag. Anschließend gilt es, sich den Einstieg in den Traumtrail mit einigen Höhenmetern selbst zu erarbeiten. Um den Brasilianer noch etwas zu verlängern, haben wir noch eine schöne Traverse durch ein Hochtal entdeckt, das die Nähe zu den abenteuerlichen Westalpen spüren lässt.

Ein weiteres Mal haben genießen wir die sensationelle Aussicht ins Val d'Anniviers und nach einer kleinen Tragepassage kann’s dann losgehen, Es erwartet uns ein schmaler Trail, der sich wunderschön durch ein Hochtal wie in den wilden Westalpen zieht. Jetzt trennt uns noch ein letzter Pass von unserem Abfahrtsglück und dann heißt es: „Let's Dance, Brazilien Style“. Schnell, flowig, abwechslungsreich und scheinbar endlos bringt uns der Trail schließlich mit einem breiten Grinsen im Gesicht ins Tal.

Der „Brazilien“ enttäuscht uns nicht – er wird nicht umsonst als schönste Abfahrt der Schweiz bezeichnet und ist der perfekte Abschluss unseres Enduro-Camps der Superlative.

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